Die schnellste und genaueste Technik für das menschliche Auge und den menschlichen Verstand, um Fehler zu erkennen, ist der visuelle Vergleich von grafischen Bildern. Defekte, die sonst übersehen werden könnten, werden auf diese Weise sofort sichtbar, weshalb Inspectis für seine Videomikroskop-Inspektionssysteme das Konzept der „Overlay Assisted Inspection“ (OAI) entwickelt hat.
Mit diesem Software-Tool können zuvor abgespeicherte Aufnahmen eines fehlerfreien Musters abwechselnd mit dem Live-Bild eines zu inspizierenden Musters gleichen Typs überblendet werden. Das Zeitintervall, mit dem automatisch zwischen diesen beiden Ansichten hin- und hergewechselt wird, lässt sich über einen grafischen Regler in der Bedienoberfläche individuell einstellen.
Fehlende oder verdrehte Bauteile (auch mit falscher Polarität), Fehlbestückungen sowie andere Defekte auf bestückten Leiterplatten fallen auf diese Weise sofort ins Auge. Dieses Prinzip funktioniert auch mit Produkten anderer Branchen (wie z.B. hochwertigen mechanischen Uhrwerken).
Zu den Funktionen des Tools gehören auch ein DXF-Creator sowie ein Editor zur Erstellung einblendbarer Gitter, Lineale, Skalen und Fadenkreuze. Der Anwender kann aus einem Objekt durch automatische Kantenerkennung eine DXF- oder PNG-Datei erstellen, diese bearbeiten, Muster und Formen zeichnen, sowie Text und grafische Strukturen in das Live-Bild einblenden.
Overlay Assisted Inspection (OAI) ist in den Software-Versionen Pro und ProX enthalten sowie als Upgrade für die Basics-Version erhältlich.



